Vor einiger Zeit habe ich einen Artikel über Germany Copy Cats, also deutsche Web Kopien von amerikanischen Start-ups, gepostet. Dazu passend ist auch folgende Übersicht (Business 2.0) amerikanischer Start-ups wie YouTube oder Facebook, die mittlerweile in vielen Ländern einen Ableger gefunden haben:
Ein pauschaler Vergleich zwischen Original und Klone lässt sich nicht zeichnen. Es lassen sich dennoch folgende Ergebnisse festhalten:
Amerikanische Originale sind Marktführer (YouTube)
Amerikanische Originale sind Technologieführer (Facebook)
Amerikanische Originale sind internationaler orientiert (digg)
Langfristig werden führende Web 2.0 Unternehmen ihren Einfluss auch in den Märkten ihrer Klone gelten machen. Die jüngsten Einführungen lokaler Websites bei YouTube und MySpace zeigen, wohin die internationalen Bestrebungen führen werden. Mit der Öffnung ihrer Applikation für externe Firmen (Facebook) attraktivieren sie zunehmend ihr Angebot und stellen die Konkurrenz in den Schatten (studiVZ).
Nachdem sich hiesige Klone in den letzten Jahren im nationalen Konkurrenzkampf durchgesetzt haben, schlägt das Pendel nun auf internationaler Ebene zurück.
Der deutsche Hochschulsektor kommt in Bewegung. Private Investoren interessieren sich zunehmend für das Bildungsgut an deutschen Hochschulen. Während in den USA bereits unzählige Universitäten privatfinanziert werden, hinkt Deutschland hinterher.
Die Internationale Fachhochschule Bad Honnef - Bonn hat es nun vorgemacht: die aus privater Trägerschaft und durch den Bund teil-finanzierte Fachhochschule wurde an eine private Investorengruppe verkauft, dessen Vorsitzender gleichzeitig Präsident der Universität wurde. Nähere Informationen im folgenden Tagesthemen Beitrag:
Dickbert meint: Es ist an der Zeit, dass auch deutsche Universitäten international wettbewerbsfähig werden. Es muss ein Umdenken von öffentlicher Finanzierung hin zu alternativen Konzepten wie Fund Raising, Kooperationen mit der Wirtschaft und den Einstieg von Private Equity stattfinden.
From Tom and his 100+ million friends on MySpace to Kristopher Tate broadcasting daily videos to the Zooomr faithful during the Mark III launch crisis, a side effect of social media has been the rise of the iconic founder. While most of us would be hard pressed to name the CEOs of the world’s biggest companies like Exxon Mobil or AT&T, names like Kevin Rose and Chad Hurley are nearly synonymous with the Web 2.0 companies they founded. Twenty-somethings and even a few teenagers are in charge of many of today’s top emerging web companies, and the trend will only continue as the barriers to creating a successful venture reach an all-time low.
Is Tom your friend? This unauthorized story of myspace.com separates fact from fiction. The documentary details the history of myspace from its origins as an e-mail marketing (read spam sending) firm to the Photobucket merger in May of 2007.
What do you think? Hyped story or scandalous truth?
Mit über 350.000 registrierten Domains regiert Kevin Ham sein Webimperium.
Der Sohn koreanischer Einwanderer wuchs im kanadischen Vancouver auf, absolvierte sein Medizinstudium in London, ,Ontario, und kehrte nach seiner Ausbildung im Jahre 1998 wieder in seine Heimatstadt an der Westküste zurück. Dort entdeckte er den Reiz des Internets und fand gefallen am Handel mit Domains. So fing er an, sicherte sich eine Adresse nach der anderen um schon bald von deren wertgesteigerten Verkauf seinen monatlichen Unterhalt bezahlen zu können.
Damals kontrollierten noch Unternehmen wie Network Solutions den großen Markt der Internet Domains. Ham fand heraus, dass viele der registrierten Domains zu einem bestimmten Zeitpunkt ablaufen würden, und programmierte eine Software, mit der er dieses Datum anvisieren konnte. Nachts um 03:30 Uhr Ortszeit sprang er auf und und bombardierte von 5 PCs gleichzeitig die Registrierwebsites. Schon nach kurzer Zeit zählte er eine beachtliche Anzahl an Domains zu den seinen. Allein in den letzten sechs Monaten von 2000 kaufte der aufsteigende Domain Mogul über 10.000 Domains. 2002 verbuchte sein Unternehmen Einnahmen im von über $1 Million.
Auch heute kauft Ham noch 30 bis 100 Namen pro Tag und verdient mit ihrem Verkauf und Werbung bis zu $300 Million pro Jahr damit. Der neueste Schrei ist die Registrierung von .cm Domains, die von Millionen von Internet Surfern jeden Tag fälschlicherweise für .com eingetippt werden. So gehören auch etablierte Namen wie newyorktimes.cm oder beer.cm zu seinem Angebot.
Mal sehen, was als nächstes kommt. Den ausführlichen Bericht gibts hier zu lesen.
Der 13jährige Anshul Samar ist bereits CEO seines eigenen Unternehmens Elementeo, und wirbt derzeit auf der TiECON 2007 Conference im Sillicon Valley für Risikokapitalgeber zur Finanzierung seiner neuesten Geschäftsidee. “We inject fun into education” was nichts anderes heißt, als mit spielerischem Lernen schneller zum Erfolg zu kommen. Erstes Fach: Chemie!
Er benötigt zur Umsetzung dieser Idee 2.500 Aufträge (450 hat er schon) bzw. 100.000 US$ um die Produktion des Spiels zu starten. Damit würde er einen Umsatz von 1.000.000 US$ erzielen. Dieses Ziel will er bis Juni 2008 erreicht haben, dann hätte er die 8. Klasse abgeschlossen.
Einst das Land der Dichter und Denker, wird Deutschland in Bezug auf Web 2.o mittlerweile als das Land der Copycats belächelt. Die neuerliche Auflistung von Techcrunch stellt unserer stolzen Nation ein erbärmliches Armutszeugnis aus…
Your German Web 2.0 Dictionary
In the U.S.
In Germany
Web 2.0
Web Zwei Null
YouTube
Sevenload, MyVideo
MySpace
UndDu
Flickr
Sevenload, Photocase
del.icio.us
Mister Wong
Yelp
Qype
Facebook
StudiVZ
Digg
WebNews, Yigg
Blogger, LiveJournal
blog.de, twoday.net
Meebo
Mabber
Etsy
Dawanda
Cafepress
Spreadshirt
Slide
imageloop
Flixster
MoviePilot
Twitter
Frazr, Wamadu, Sloggen, …
Es gibt wohl mehrere Gründe für diese Entwicklung:
Ersten vertrauen deutsche Investoren meist nur amerikanischen Erfolgsgeschichten, bzw. deren Klonen
Zweitens buhlen amerikanische Risikokapitalgeber früher um weltweite Start-ups als die internationale Konkurrenz (siehe Jajah)
Drittens ist es in Deutschland kompliziert und teuer eine eigene Firma mit ausreichender Risikoabsicherung zu gründen
Viertens sind die deutschen Unternehmenssteuern unverschämt hoch, und unsere Politiker mehr mit Diätgesetzen als Steuerreformen beschäftigt (Ausnahme: Friedrich Merz, CDU)
Fünftens müssen sich deutsche Schüler in der Schule mit Fertigkeiten wie dem Besticken von Duftsäcken auseinandersetzen, statt mit amerikanischen, indischen und koreanischen Jugendlichen um den nächsten Technologie-Clou zu buhlen
Daraus resultiert sechstens ein mangelnder Innovationsgeist
Wodurch siebtens eine rückständige Entwicklung neuester (auch Web 2.0) Technologien folgt
Die Benachteiligung wäre weiterhin nicht schlimm, wenn nicht tausende Arbeitsplätze und Investitionen in Milliardenhöhe damit verbunden wären. Kein Wunder, dass die Wirtschaftskraft Kalifornien die sechstgrößte der Welt ist, und wahrscheinlich durch die Entwicklung der Umwelttechnologie überproportional wachsen wird.
Und was das nun mit den Copycats zu tun hat? Anscheinend können wir entweder nur billig kopieren, oder wir entwickeln selbst, und andere verstehen es Geld damit zu verdienen. Das war bei der Raumfahrt so, bei der Biotechnologie, bei der IT (z.B. mp3) und wird auch bei den Umwelttechnologien so sein. Armes Deutschland.
How did Youtube become that successful it is today? Jawed Karim, Youtube Co-founder, illustrates the way from concept to hyper-growth and reasons the outstanding success. His argumentation exactly relates to the post before, as Scribd combines the achievements from Youtube and other platforms together with own developments to create something new.
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David Miles Jr. & Kato Leonard - $100,000 per month Miles and Leonard created Freeweblayouts.net, a site that offers free layouts for Myspace.com They Claim $100,000 per month in revenue.
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Tim Carter became as a plumber and carpenter. He also had a radio show and often made television appearances (think Bob Vila) Carter founded AsktheBuilder.com in 1995.
Joel Comm - $24,000 per month Joel Comm wrote the E-Book What Google Never Told You About Making Money with AdSense.
Shawn Hogan - DigitalPoint.com $10,000 per month Shawn Hogan is the founder of DigitalPoint.com. He was recently featured in this New York Times article. At the time it was reported that he was making $10,000 per month with AdSense.
Various Affiliate Marketers$160,000+ per month All of the various AdSense earners listed here are just the tip of the iceberg when it comes to individuals making huge amounts of money in the internet marketing game. Affiliate marketers account for some of the biggest earners in the business. Over at vmcsatellite.com their top affiliate earner makes a reported $169,300/month.
Geniales Start-up aus den Staaten: DontDateHimGirl.com ist ein Online Verzeichnis für gefrustete Fräuleins und Frauen. Hier werden Erfahrungen über angebliche Schwindler und Betrüger, Fremdgänger und treulose Seelen geführt.
Und weil der Inhalt dieser lustigen Seite rechtlich nicht einwandfrei geklärt ist, bekommt die Seite auch noch kostenlose Publicity obendrein, so z.B. von MSNBC, der Today Show, ABC News, CNN and Entertainment Tonight. Denn wie heißt’s so schön: je dreister, desto heißer.
Drei Jungs aus Passau waren auf dem Weg zum Badesee, als sie durch eine schlechte Müsliwerbung auf eine Marktlücke aufmerksam wurden. Im Internet können die User schon lange die Inhalte bestimmen - nicht aber auf dem Frühstückstisch. Müsli wird bislang so gekauft, wie es die Hersteller anbieten. Dabei müsste doch eigentlich der Kunde bestimmen, was auf den Frühstückstisch kommt.
Gesagt, getan. Die drei Studenten bastelten eine Müsli Website zusammen, wo jeder sein eigenes Müsli nach belieben mixen kann. Die gewünschte Mischung wird dann in handlichen Dosen per Post zugesendet. Fertig! Und wie die Website zeigt, gibt es mit “566 Billiarden Müslis” so einige Varianten…
Er ist von Beruf Erfinder und hat “nützliche” Sachen wie den Brotschmierapparat, das Dunkellicht, das tragbare Loch oder das Telefon mit eingebautem Bügeleisen erfunden, kann aber auch leicht innerhalb einer Woche ein überlichtschnelles Raumschiff konstruieren. Sein Name ist Daniel Düsentrieb, Bewohner von Entenhausen, dem ich ab heute eine eigene Kategorie mit vielen sinnvollen und vor allem sinnlosen Start-ups widme, die den Mut und die Dreistigkeit besitzen, ihre Ideen in die Tat umzusetzen.
Ich bin der festen Überzeugung, dass jeder Mensch eine kreative Ader in sich hat. Dabei kommt es nicht auf die Intelligenz eines jeden an. Wichtiger ist: Glaub an Dich, und das was Du tust. Außerdem: Tue das, was Du am liebsten machst, denn das kannst Du am besten! Solange die anderen lachen, bist Du auf dem richtigen Weg. Verstummen sie, hast Du gewonnen.
Warren Buffett. Ein Portrait über den wohl erfolgreichsten Investor aller Zeiten und zweitreichsten Mann der Welt. Buffett investierte im zarten Alter von 11 Jahren zum ersten Mal in Aktien. Bereits mit 14 kaufte er sich von seinem eigenen Geld eine Farm. Sein Erfolgsrezept: Mache das, was dir gefällt, denn das kannst du am besten!
Cellity ist ein neues Start-up, dass Handyrechnungen senken will. Einfach anmelden, und immer automatisch den günstigsten verfügbaren Tarif telefonieren. Das beste ist, dass die Anwendung bei jedem Vertrag funktioniert!
“Es ist ein Bilderbuchstart, den wir heute mit cellity beta feiern konnten. Es begann bereits letzte Woche mit der Erwähnung als Skype-Konkurrent [...] in der aktuellen Ausgabe des Manager Magazins.”
Ein einflussreicher Analyst der NY Stockert Exchange schickte mir vor wenigen Minuten folgendes Kurzportrait von Georg Kofler, Vorstandsvorsitzender von Premiere:
“der kofler war schon immer clever [...] wenn premiere alle am boden gesehen haben, dann lachte der noch [...] optimist sonder gleichen [...] in Fachkreisen wahrlich ein Frechdachs”