Deutschland braucht Witten… weil seine älteste Privat-Universität ein Meilenstein in der Liberalisierung der verstaubten Hochschullandschaft war, und das Studienkonzept eines der fortschrittlichsten bundesweit ist.

Nach der überraschenden Ankündigung des Landes Nordrhein-Westfalen, die Fördermittel für die Universität Witten/Herdecke (UWH) zu streichen, kämpfen Studenten, Dozenten und Anhänger der traditionsreichen Hochschule um das Überleben dieser Institution.
Die Argumente des Landesministeriums stehen im Widerspruch zu dem Standpunkt der Universität. Unabhängig von diesem Konflikt muss ein Fortwirken der Hochschule gesichert werden. Es geht nicht um die Universität als Einzelfall, sondern um eine richtungsweisende Entscheidung, ob und wie die Politik Einfluss auf geförderte Bildung nehmen darf. Deutsche Hochschulen liegen im internationalen Vergleich auf den hinteren Plätzen. Diese Tatsache liegt u.a. darin begründet, dass die Politik nicht gewillt ist, ein marodes System durch Reformen und hohe Investitionen zur Spitzenklasse zurückzuführen.
Es klingt beinahe sarkastisch, dass Prof. Dr. Andreas Pinkwart den Posten für das “Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologien” inne hat. Wer schon einmal in Witten an der Universität zu Besuch war, kann bezeugen, was ein innovatives Studienkonzept ausmacht.
Deutschland braucht Witten, als Beispiel für Bildungskonzepte über den politischen Bildungsstandard hinaus.
Deshalb steht Dickbert hinter der Innitiative: Deutschland braucht Witten – und Witten braucht Deutschland!
1 response so far ↓
benjamin // December 21, 2008 at 4:57 am |
danke!